Sina

HR und Marketing bei HBS Steuerberatung

Moin Sina, erzähl doch einmal ein bisschen von dir. Wie kommt man vom klassischen Marketing über das Influencer Management in eine Steuerberatung?
So richtig geplant war der Weg ehrlich gesagt nicht. Ich komme ursprünglich aus dem klassischen Marketing und bin dann ins Influencer Management gewechselt. Dass danach eine Steuerberatung kommt, klingt erstmal nach einem ziemlichen Kontrast. Aber vieles von dem, was ich vorher gemacht habe – Kommunikation, Organisation und das Arbeiten mit ganz unterschiedlichen Menschen – begleitet mich auch heute noch. Nur eben in einem komplett neuen Umfeld, und genau das macht es für mich spannend. 

 

Was machst du bei der HBS eigentlich genau – außer Stellenanzeigen zu schreiben, in denen DATEV regelmäßig schlecht wegkommt?
DATEV ist optisch mein persönlicher Feind – da kommt mein Marketing-Background dann doch noch durch. 😄 Ansonsten sind meine Aufgaben bei der HBS ziemlich vielfältig und tatsächlich auch sehr kreativ. Ich kümmere mich um viele interne Mitarbeiterthemen, Recruiting, den Außenauftritt und unsere Eventplanung.  

 

Du bist für HR und Marketing zuständig. Was haben diese beiden Bereiche miteinander zu tun?
Das geht für mich total Hand in Hand. Ohne Marketing fehlt uns der Außenauftritt – und je besser der ist, desto eher werden auch potenzielle neue Kollegen auf uns aufmerksam. Gleichzeitig können wir zeigen, wer wir eigentlich sind und was euch bei uns erwartet. Da stehen wir aktuell noch ziemlich am Anfang – aber es wird. Für Instagram muss ich intern nur noch ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten. 😄

 

Die HBS ist aus mehreren Kanzleien zusammengewachsen. Was möchtest du intern und nach außen verändern?
Nach außen ist das Ziel ganz klar, die HBS bekannter zu machen und zu zeigen, wer eigentlich hinter uns steckt. Intern machen es uns die Mitarbeiter ehrlich gesagt ziemlich leicht. Es ist ja nicht selbstverständlich, dass so viele unterschiedliche Menschen und Arbeitsweisen einfach zusammenwachsen. Genau dieses Wir-Gefühl wollen wir weiter stärken – unter anderem mit mehr gemeinsamen Events, damit man sich auch mal außerhalb der Kanzleiküche unterhält. Ich glaube, dass genau das am Ende eine richtig gute Arbeitsatmosphäre ausmacht. 

 

Du führst die ersten Gespräche mit Bewerberinnen und Bewerbern. Was ist dir dabei wichtig – und womit muss bei dir niemand rechnen?
Mir ist wichtig, mir wirklich Zeit zu nehmen und die Person kennenzulernen. Das erste Gespräch soll locker sein und sich auf keinen Fall wie ein Verhör oder das stumpfe Abfragen von Hard Facts anfühlen. Ob die Qualifikationen grundsätzlich passen, sieht man meistens schon in den Unterlagen. Viel wichtiger ist mir im ersten Gespräch die Persönlichkeit und ob es menschlich zu uns passt. Denn die besten Qualifikationen bringen am Ende wenig, wenn man sich bei der Arbeit langfristig nicht wohlfühlt oder die Arbeitsweisen einfach nicht zusammenpassen. 

 

Steuerberatung kämpft mit einigen Klischees. Welches würdest du am liebsten als Erstes abschaffen?
Schwer, da eins rauszupicken – ich würde behaupten, wir bedienen sowieso ziemlich wenige davon. Wenn man bei Steuerberatung an eine alte, verstaubte Kanzlei mit steifen Strukturen denkt, sind wir wahrscheinlich ziemlich genau das Gegenteil. Wir sind modern, entwickeln uns ständig weiter und gehen manche Dinge vielleicht auch ein bisschen unkonventioneller an. 

 

Und wie würdest du die HBS jemandem beschreiben, der überlegt, sich bei euch zu bewerben?
Ich würde sagen: Komm vorbei und lern uns kennen. Wir sind eine Kanzlei, bei der gerade ziemlich viel passiert und noch längst nicht alles in Stein gemeißelt ist. Wer Lust auf Veränderung hat, eigene Ideen mitbringt und nicht erwartet, dass alles schon seit 20 Jahren genauso gemacht wird, ist bei uns ziemlich richtig. Und am Ende muss es sowieso für beide Seiten passen – genau dafür ist das Kennenlernen da.

Hinter den Zahlen:
Echte Menschen,
echte Meinungen.

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